"Ich mache jede Mama fit für den Bikini!"


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Essen gegen schlechte Gefühle

Schlechte Gefühle essen

Kennst du das? Du bist richtig schlecht drauf und du verspürst etwas Hunger oder besser gesagt Appetit oder Heisshunger. Oder du läßt seit einigen Tagen die Kohlenhydrate weg, hast schlecht geschlafen und fühlst dich ausgemergelt und plötzlich kommt so ein Gedanke wie „wenn ich Kohlenhydrate essen würde, würde es mir wieder besser gehen“, „der Mensch braucht das doch“ oder „jetzt ein Stückchen Schoko und dann geht’s mir wieder besser“, „das brauche ich jetzt einfach“.

Bestimmte Dinge nicht zu essen, einem festen Sportprogramm zu folgen, nicht mit der Masse zu schwimmen, nicht den Gelüsten nachzugeben ist nicht immer einfach und verlangt Kraft und Power.

Genau in den Zeiten wo die Kraft und Power eingeschränkt ist, haben wir mehr Probleme durchzuhalten und wir sind angreifbarer. Das sollte man sich bewusst machen. Oft reicht es schon aus, zu realisieren, dass man heute schlecht drauf und daher angreifbarer ist.

Ich habe überlegt, wann bei mir die „Falle“ zuschnappt. Meist ist das Problem, wenn ich Hunger bekomme und nicht weiss was ich essen soll. Hier hilft mir gute Planung sehr. Ich habe mir einen Tagesplan zurecht gelegt und ich esse gerne jeden Tag sehr ähnliche Speisen. Zum Beispiel starte ich jeden Tag mit einem Eiweissdrink. Dann habe ich den Magen voll und ich habe etwas Gutes gefrühstückt.

Was ich auch festgestellt habe ist folgende interessante Erfahrung: Wenn man ein starkes Bedürfnis auf Produkte hat, die man unter dem Begriff fast food zusammenfassen kann, und ich diese dann gegen meinen Plan aus Gelüsten heraus esse, befriedigt es mich gar nicht so stark wie ich mir das vorher vorgestellt habe. Oft ist das Essen in Gedanken vorher viel besser als es dann in der Realität tatsächlich schmeckt. Diese Erfahrung hilft mir meist auch, wenn ich schon vor dem Essen weiss, dass ich mich hinterher nicht besser fühle, sondern noch schlechter weil es gar nicht so toll war und ich etwas gegessen habe, was ich eigentlich nicht wollte.

Noch ein letzter Punkt gegen das Essen bei schlechten Gefühlen: Einmal pro Woche habe ich einen „Fresstag“, wo ich wirklich viel esse und von allem, was ich gerne möchte, etwas nehme. Wenn ich ausserhalb des Fresstags Gelüste bekomme, schreibe ich mir diese auf einen Zettel und geniesse dann alles auf dem Zettel an meinem Fresstag. Damit kann ich langfristig gut abnehmen und halte auch die Tage mit Stress, Spannungen, Ärger, … gut aus.

Wie geht es dir damit? Kennst du diese Situationen? Wie gehst du damit um?






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“Richtiges Abnehmen mit lebenslangen Erfolg erreichst du nicht mit einer Diät, sondern mit einer Lebensumstellung"

4 comments

  1. Das kenne ich selber nur all zu gut. Besonders schlimm sind die Tage vor den Tagen. Da knicke ich persönlich immer ein, so nach dem Motto „die Hormone sind nun mal stärker als ich, da kann man nichts machen“, die Idee mit dem aufschreiben und dann an dem einen Tag alles zu essen find ich echt gut. Und einmal die Woche ist dann auch nicht so lang hin, da kann man das ganz gut vor sich hin schieben.
    Und ich vermute mal, dass das für den Stoffwechsel auch nicht das schlechteste ist, wenn man einmal mehr ist, denn dann sieht der Körper, „ah ich bekomme ja genug, also kann ich in Ruhe verbrennen.“
    Sollte ich mal ausprobieren…

    • Hallo,
      ja, vor den Tagen ist es besonders schwierig, auch bei mir.
      Richtig, mit dem „Fresstag“ kann man den Stoffwechsel wieder etwas auf Touren bringen.
      Probiere es aus, bei mir funktioniert es gut.
      Viel Erfolg,
      deine Verena

  2. Hallo Verena,

    Ich kenne das Gefühl. Manchmal hab ich so unfassbare Lust auf Chicken McNuggets. Aber es ist wie du sagst: Wenn man sie dann isst, sind sie leider nur halb so gut! Ich sag mir das auch immer wieder, aber oft kann ich echt nicht widerstehen 🙁

    Hast du einen Tipp wie ich mich besser selbst überlisten kann?

    • Hallo Lisa,

      ja, es gibt mehrere gute Tipps:
      – Eiweisshake oder Multivitamin Tablette trinken
      – Wasser trinken um den Magen zu füllen
      – Ablenkung
      – Sport unterdrückt Hunger und Appetit
      – Kaugummi kauen
      – Die Überlegung anstellen, wie blöd es nachher ist, wenn man jetzt dieses oder jenes isst

      Viele Grüße,
      Verena

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