"Ich mache jede Mama fit für den Bikini!"


  • Verführungen durch Süssigkeiten und Essen der Kinder
  • Einfach keine Zeit für Sport
  • Keine Zeit etwas Gesundes zuzubereiten
  • Wegen Stress und Hunger Ungesundes essen

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Mindset abnehmen – Denken wie ein Dünner

mindset abnehmen

Vieles von dem, was du heute als erwachsener Mensch über das Essen denkst, was für dich Nahrungsaufnahme bedeutet und wie du dich zum Thema Essen verhältst, hat seine Wurzeln in deiner Kindheit.
Deine Eltern, die Familie oder andere Bezugspersonen haben dich geprägt. Du hast also als kleiner Mensch die Einstellungen aus deinem Umfeld wahrgenommen und ungefiltert als richtig oder natürlich angenommen. Das ist ein ganz normaler Prozess, der in allen Lebensbereichen so abläuft.

Du hast also jetzt die Einstellung deiner Eltern zum Thema Essen in dir. Das können ganz bewusst wahrgenommene Sätze sein, aber auch unbewusste Verhaltensmuster.

Beispiele bewusster Einstellungen:

  • „Essen hält Leib und Seele zusammen“
  • „Der ist ja ein richtiger Hungerhaken“
  • „Gut Essen ist wichtig“
  • großes Interesse am Essen: Speisekarten wurden beim Spazierengehen ausgiebig „studiert“

Beispiele unbewusster Einstellungen:

  • Essen als Belohnung (gute Note = Süßigkeit)
  • Wer wenig oder nichts isst, muss krank sein oder bei demjenigen stimmt etwas nicht
  • Nicht zum gemeinsamen Essen erscheinen, um die anderen durch Abwesenheit zu bestrafen

Durch solche Erlebnisse und Aussagen, hat sich dein eigener Bezug zum Essen gebildet und genau hier können sich Hindernisse beim Abnehmen verstecken!

Es gilt also jetzt, neue Sätze und Einstellungen für DICH ganz persönlich zu bilden.
Bevor du damit anfängst, sollst du dir Folgendes noch einmal bewusst machen: Was du in deiner Kindheit gelernt hast, hat dich zu dem gemacht, was du JETZT bist. Etwas unschön ausgedrückt: Du denkst und verhältst dich wie ein Dicker.

Erschaffung eines zielführenden Midsets

1. Mache dir deine prägenden Sätze, Verhaltensweisen und Einstellungen klar und schreibe sie auf. Vielleicht entdeckst du dabei
ganz genau, warum du also eigentlich zum Schokoriegel greifst.

2. Überlege als nächstes, was du verändern möchtest und formuliere deine Kernsätze/Einstellungen um:

  • So könnte aus „Der ist ja ein Hungerhaken“ werden „Meine Mutter fand dünne Menschen nicht so attraktiv wie dickere“ werden.
  • „Gut Essen ist wichtig“ könnte fortan heissen „Es ist gut, hochwertige Produkte und Lebensmittel zu verwenden und beim Essen nicht zu sparen“.
  • Wenig oder einmal nichts zu essen bedeutet nicht mehr, krank zu sein, sondern deinem Körper etwas Gutes zu tun und ihn zu
  • entlasten.
  • Statt eine essbare Belohnung könntest du nach nicht-essbaren Alternativen suchen, mit denen du dir wirklich etwas Gutes tust.

Schreibe dir anschließend deine neuen Sätze, abgestimmt auf deine Ziele auf und verinnerliche sie. Dazu musst du sie mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum immer wieder lesen und dich gedanklich voll darauf einlassen.

Grenze deine neue Einstellung klar von der deiner Eltern und/oder alten deiner Kindheit ab. Mit der Zeit wirst du anfangen, wie ein Dünner zu denken und dich auch so zu verhalten.

Das wird nicht in zwei oder drei Wochen passieren, sondern einige Monate dauern! Aber hier gilt: Der Weg ist das Ziel!

Wie ich mein Mindset umgestellt habe

Mir persönlich hat es schon sehr sehr viel gebracht die prägenden Sätze und Verhaltensweisen meiner Eltern klar herauszuarbeiten und zu wissen und zu verstehen.
Ich habe das vor allem daran gemerkt, viel freier in meinem Verhalten zu sein und auch in der einen oder anderen Situation bewusst, nein zu meinen eingefahrenen Reaktionen und Verhaltensmustern sagen zu können.

Mit einigen eigenen Beispielen möchte ich das kurz verdeutlichen:

1. Beim Spazierengehen war es für meine Eltern selbstverständlich, jede Speisekarte, jedes Angebot am Wegesrand ausgiebig zu studieren, sich Anregungen und Appetit zu holen. Ich habe es selbstverständlich übernommen und genauso gemacht, wenn ich allein unterwegs war. Dieses große Interesse am Essen habe ich für mich dann umgepolt und mittlerweile, sehe ich die Speisekarten gar nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr interessiert daran bin.

2. Auch das Belohnungssystem von dem ich anfangs erzählt habe, war in unserer Familie stark ausgeprägt. Ich habe für mich inzwischen viel langanhaltendere und effektivere Belohnungen gefunden. So entspanne ich mich z.B. bewusst im Solarium oder belohne mich von Zeit zu Zeit mit einem neuen Kleidungsstück. Das spornt mich dann übrigens auch wieder in meinem Ziel, dünn zu bleiben an! 😉

3. Mein geprägtes negatives Gefühl bei einer kleinen Portion, hat sich total umgewandelt. Ich fühle mich jetzt eher schlecht, wenn ich zu viel gegessen habe.

Und jetzt ist dein Mindset dran!

Ich kann dich also wirklich nur ermutigen, dich in deine Kindheit zurückzubegeben und hinter die Kulissen deiner Einstellungen und Verhaltensweisen zu schauen. Sicher entdeckst du, was dich hindert, dein persönliches Traumgewicht zu erreichen – auf eine fröhliche und zufriedene Art und Weise!

Schreib mir doch, wie es dir dabei ergeht, welche Fragen und Probleme sich auftun und wie sich dein Leben verändert!

Liebe Grüße,
Verena






About Verena

“Richtiges Abnehmen mit lebenslangen Erfolg erreichst du nicht mit einer Diät, sondern mit einer Lebensumstellung"

2 comments

  1. Hallo Verena,
    meinen herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag.
    Auch ich habe im Moment Kuchen auf meinem Frühstücksteller – meine Schwester ist aus der Türkei bei mir zu Besuch.
    Mit Deinen tollen Vorschlägen habe ich mittlerweile mein Wunschgewicht erreicht – von 67 kg zurück auf 57 kg – Ich fühl´mich gut dabei und bin mir sicher, dieses Gewicht +- 1-2 kg auch zu behalten.
    Nochmals vielen Dank für Deine Unterstützung.
    Auch das fddb hilft mir dabei, meine Kalorien „im Zaum“ zu halten.
    Hab´einen schönen Tag, bis bald mal wieder
    Monika

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